In der Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen Hannover bietet Prof. (Univ. Chisinau) Dr. Dr. Stefan Hillejan die moderne ELVeS®-Radial®-Lasertherapie zur Behandlung von Krampfadern an. In weniger als einer Stunde können sich Betroffene unter leichter Anästhesie von ihrem unästhetischen Leiden befreien lassen. Wir haben Herrn Prof. Dr. Dr. Hillejan zu der Lasertherapie befragt:

 

Prof. Hillejan, was ist die häufigste Ursache von Krampfadern?

Eine der häufigsten Ursachen stellt eine Funktionsstörung der sogenannten Venenklappen dar. Mit ihrer Ventilfunktion unterstützen sie den Blutkreislauf. Schließen die Venenklappen mit zunehmendem Alter nicht mehr richtig, entstehen durch Blutstau Krampfadern, die sich an der Oberfläche der Haut deutlich abzeichnen. Die Betroffenen registrieren ein permanentes Spannungs- und Schweregefühl, das oft nur im Liegen gemildert wird. Beim Gehen, Sitzen oder Stehen nehmen die Beschwerden meistens wieder zu.

 

Wann sollten Krampfadern operiert werden?

Das hängt vom Stadium des Venenleidens ab. Generell gilt: Je größer die Beschwerden des Patienten, desto größer auch der Wunsch nach einer schnellen Behandlung. Die Frage nach dem „Wie“ bespreche ich vorab mit den Patienten. Es stehen verschiedene Therapieoptionen zur Auswahl. Da hat sich den vergangenen Jahren unglaublich viel getan.

 

Sie meinen den Einsatz von Laserlicht?

Richtig. Das traditionelle Stripping, also das Herausziehen der krankhaften Venen, ist ein überholtes, da sehr nebenwirkungsreiches Therapieverfahren, dashäufig zu einer wochenlangen Rekonvaleszenzzeit, sprich Genesungszeit mit oftmals starken Wundschmerzen führt.

Verständlicherweise möchten die meisten Patienten jedoch nach dem Eingriff schnell wieder gesund sein und in den Alltag übergehen. Aus diesem Grund arbeiten wir in unserer Praxisklinik mit dem besten, was die Lasermedizin derzeit leisten kann: der minimal-invasiven Lasertherapie ELVeS® Radial® von biolitec®.

 

Was schätzen Sie am biolitec®-Laser besonders?

Unter anderem die hohe Präzision und die einfache Durchführung. Die Laserenergie wird – nach einer leichten Anästhesie – mittels einer feinen Faser in die Vene appliziert. Ich führe die radial abstrahlende Sonde des Diodenlasers in das Innere der erkrankten Vene ein und leite durch gleichmäßige Wärmeerzeugung einen Schrumpfungsprozess des in der Venenwand enthaltenen Kollagens ein. So schließt sich das Gefäß gleichmäßig Schritt für Schritt. Benachbartes Gewebe wird nicht in Mitleidenschaft gezogen.

 

Was passiert mit der behandelten Vene?

Im Anschluss an die Behandlung mit dem Laser baut der Körper die verschlossene Vene vollständig ab, und das Blut fließt über benachbarte gesunde Gefäße. Kompressionsstrümpfe können den Heilungsprozess für kurze Zeit zusätzlich unterstützen.

Die Behandlung mit dem Laser ist in jedem Fall mehr als nur eine Schadensbegrenzung, sondern bietet die Chance auf schmerzfreie Mobilität und schöne Beine.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.praxisklinik.com